Die 5 besten Onlinemarktplätze für den Weinverkauf

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Online Marktplätze für den Weinverkauf im Überblick
Online Marktplätze für den Weinverkauf sind Plattformen, auf denen Sie Ihre Weine einem großen Publikum anbieten, ohne selbst einen eigenen Shop aufbauen zu müssen. Bekannte Beispiele sind Vivino, das sich an internationale Weinliebhaber richtet, Drizly für den nordamerikanischen Markt und Catawiki für gebotsbasierte Verkäufe. In der Praxis legen Sie ein Verkäuferkonto an, stellen Ihre Weine ein und nutzen die Reichweite sowie die Werkzeuge der Plattform für Marketing, Bezahlung und teilweise auch Logistik. Welche Plattform für Sie passt, hängt vor allem von Ihrer Zielregion ab, etwa Großbritannien, die USA oder mehrere europäische Länder, und davon, ob Sie zum Festpreis oder über Auktionen verkaufen möchten. Im Folgenden stellen wir Ihnen mehrere bekannte Marktplätze mit ihren wichtigsten Merkmalen vor und geben Ihnen danach konkrete Hinweise für den Verkauf.
Diese Marktplätze eignen sich für den Weinverkauf
Vivino
Vivino wurde 2009 in Kopenhagen gegründet und bezeichnet sich selbst als Nummer 1 unter den Wein Apps weltweit. Über App und Website erreicht die Plattform nach eigenen Angaben 52 Millionen Nutzer und führt Millionen von Weinen aus tausenden Weinregionen. Geliefert wird unter anderem in die USA, nach Kanada, Brasilien, in zwölf europäische Länder sowie nach Hongkong, Australien und Singapur. Vivino setzt auf ein Bewertungssystem mit 1 bis 5 Sternen und stellt Händlern ein Dashboard mit Analysen zur Verfügung, was die Plattform besonders für den internationalen Export interessant macht.
Drizly
Wenn Ihr Ziel Nordamerika ist, lohnt sich ein Blick auf Drizly. Die 2012 gegründete Plattform bezeichnet sich als größten Online Marktplatz für Alkohol in Nordamerika und bedient über ein Netzwerk von Einzelhandelspartnern Kunden in den USA und Kanada. Drizly ist auf die direkte Lieferung an Verbraucher ausgerichtet und stellt seinen Partnern digitale Werkzeuge bereit, darunter eine Fahrer App zur Verfolgung von Lieferungen, Markteinblicke und einen festen Ansprechpartner.
CellarLink
Für den britischen Markt ist CellarLink eine Option mit umfangreichem Anbieterportal. Das Unternehmen wurde 2008 für den Handel mit australischen Spitzenweinen gegründet und vertreibt heute auch französische, spanische, italienische und US amerikanische Weine auf dem australischen, britischen und dem Markt in Hongkong. CellarLink richtet sich sowohl an private als auch an gewerbliche Anbieter und bietet zusätzliche Dienste an, etwa Fulfillmentlager, eine Suite für digitales Marketing und Analysefunktionen. Wer in Großbritannien umfassende Unterstützung bei Listung, Verkauf und Marketing sucht, findet hier ein breites Angebot.
Bid for Wine
Bid for Wine ist die richtige Adresse, wenn Sie Auktionen mögen. Die Plattform bietet Weinverkäufern drei Wege an. Der Marktplatz erlaubt privaten und gewerblichen Anbietern den direkten Verkauf an Verbraucher nach dem Peer to Peer Prinzip, wobei Verkäufer Zahlungen und Versand selbst abwickeln. Bei den kuratierten Auktionen prüfen die Experten von Bid for Wine die gelisteten Artikel und übernehmen Zahlung sowie Versand, während Liveauktionen für besonders wertvolle Stücke empfohlen werden und im Verkaufsraum sowie live gestreamt stattfinden. Es gibt einen kostenlosen Bewertungsservice sowie einen kostenpflichtigen Premiumdienst.
Catawiki
Catawiki ist ebenfalls gebotsbasiert, anders als Bid for Wine aber nicht auf Wein oder Getränke beschränkt. Die Plattform versteht sich als Ort für besondere Objekte, die von Experten kuratiert werden, und reicht von Münzen und Briefmarken über Sportwagen bis hin zu Diamanten und Weinen. Catawiki nennt rund 10 Millionen Besucher pro Monat und eine große Zahl an Verkäufern über viele Kategorien hinweg, sodass Sie Wein hier einem breiten, sammlerorientierten Publikum anbieten können.
So wählen Sie den passenden Marktplatz
Die Wahl beginnt mit Ihrer Zielregion und Ihrem Verkaufsmodell. Möchten Sie international exportieren, ist eine reichweitenstarke Plattform wie Vivino naheliegend. Für den nordamerikanischen Markt mit Lieferung an Endkunden passt Drizly, während CellarLink auf Großbritannien und Bid for Wine sowie Catawiki auf Auktionen ausgerichtet sind. Prüfen Sie außerdem, welche Werkzeuge eine Plattform mitbringt, etwa Bewertungssysteme, Analysen, Marketing oder Logistik, und ob private oder gewerbliche Anbieter zugelassen sind.
Mehrere Marktplätze gleichzeitig bedienen
Es ist sinnvoll, Ihre Weine auf mehreren Plattformen gleichzeitig anzubieten, denn so erreichen Sie verschiedene Regionen und Käufergruppen. Der Aufwand steigt jedoch schnell, weil Sie jedes Angebot pro Marktplatz einzeln einstellen und pflegen müssen. Mit einer zentralen Lösung verwalten Sie Produkte, Bestände und Bestellungen über ein einziges Dashboard, statt für jeden Kanal getrennt zu arbeiten. Genau hier setzt e-tailize an.
Häufig gestellte Fragen
- Welche Online Marktplätze eignen sich für den Weinverkauf?
- Bekannte Beispiele sind Vivino, Drizly, CellarLink, Bid for Wine und Catawiki. Vivino richtet sich an ein internationales Publikum, Drizly an Nordamerika, CellarLink an Großbritannien, und Bid for Wine sowie Catawiki sind gebotsbasiert. Welche Plattform passt, hängt von Ihrer Zielregion und Ihrem Verkaufsmodell ab.
- Wo kann ich Wein über Auktionen verkaufen?
- Bid for Wine ist speziell auf Weinauktionen ausgerichtet und bietet einen Peer to Peer Marktplatz, kuratierte Auktionen und Liveauktionen. Catawiki ist ebenfalls gebotsbasiert, jedoch nicht auf Wein beschränkt, sondern auf besondere Objekte aus vielen Kategorien.
- Welcher Marktplatz passt für den internationalen Weinverkauf?
- Vivino liefert nach eigenen Angaben unter anderem in die USA, nach Kanada, Brasilien, in zwölf europäische Länder sowie nach Hongkong, Australien und Singapur. Für den Export ist die große Reichweite und das Händlerdashboard von Vivino daher besonders interessant.
- Sollte ich Wein auf mehreren Marktplätzen gleichzeitig anbieten?
- Mehrere Marktplätze erhöhen Ihre Reichweite über verschiedene Regionen und Käufergruppen hinweg. Der Aufwand steigt allerdings, weil jedes Angebot pro Plattform einzeln gepflegt werden muss. Eine zentrale Verwaltung über ein Dashboard reduziert diesen Aufwand spürbar.